Aktuelle Projekte

Sommer 2012/ 2013

Die Restaurierung des Pfundser Turms

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Winter 2010-11

Die Stubengetäfel des Torturm in Altfinstermünz

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21.06.2010

Kalkbrennen in Altfinstermünz

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Sommer 2010

Maurerseminar in Altfinstermünz

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04.05.2009

Kirchenorgel Pfarrkirche Umhausen

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01.04.2009

Altfinstermünz Nauders

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15.03.2009

Heimatmuseum Längenfeld

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Kirchenmaler Ganglberger Gebhard - Flachsgasse 2 - 6441 Umhausen Tirol- Tel. 0664/4623746 - info@kirchenmaler.at
Anfahrt Klausenanlage Altfinstermünz,
Anfahrt Klausenanlage Altfinstermünz im Tiroler Oberland.
Übersicht mit Klausenturm,
Übersicht über die Klausenanlage mit dem Torturm.
Zustand vor Restaurierung 2009,
Zustand vor Restaurierung.
Während Abnahme der Kalkanstriche,
Während der Abnahme der Kalkanstriche.
Fresko an der Südseite mit Tiroler Adler während der Freilegung,
Fresko an der Südostseite während der Freilegung.

Altfinstermünz Nauders

Restaurierung Fassade Klausenturm.(Torturm)

Das Ensemble der Klausenanlage von Altfinstermünz liegt am Talboden zwischen Pfunds und Nauders unterhalb von Hochfinstermünz und besteht aus folgenden Gebäuden:

Beginnend mit dem nördlichsten Gebäude dem Brückenturm, darüber am Felsen anlehnend Siegmundseck das nur durch einen natürlichen Felsspalt erreichbar ist, der in der darunter liegenden Felsenhöhle beginnt. Weiters der Klausenturm mit der Wehrmauer.
Dahinter ein neu errichtetes Gebäude am Platz des ehemaligen Wirtschaftsgebäude, und am südlichsten Punkt liegt die Kapelle.

Die Restaurierungsarbeiten begannen bereits 2004 mit der Kapelle Maria Himmelfahrt, darauf folgend die Fassaden von Siegmundseck und Brückenturm.
Die Sicherung der Ruinen und die Restaurierung der Wehrmauer wurden 2008 durchgeführt.

Als letzter Abschnitt  ist die Restaurierung der Fassade  des Klausenturms für 2009 vorgesehen.
Der von 1502 bis 1537 erbaute Klausenturm erhielt im späten 1600 Jh. einen nördlichen Anbau, der aber bereits 1967 unter Aufsicht des Bundesdenkmalamtes abgetragen wurde.

Größere bauliche Veränderungen betreffen hauptsächlich die Durchfahrt, die nordseitig eingebrochenen Durchgänge im ersten Obergeschoß und vermauern von Türen/ Fenstern im Zuge des gotischen Anbaues.
Ansonsten wurden hauptsächlich im Bereich der Fenster und Zinnen Reparaturen durchgeführt.
Der mit Bruchsteinen gemauerte Turm besitzt an den Ecken und Gewänden behauene Tuffsteine, die  an der Sichtseite zugerichtet sind und eine Lagenhöhe bis 43cm aufweisen.
Das Mauerwerk wurde mit dem Mauermörtel grob begradigt, wobei der Verputz den Unebenheiten des Mauerwerks folgt.
Darauf ein einlagiger Fassadenverputz mit einer gelblich- braunen Farbigkeit der eine fächerartige Textur besitzt, sie sich mit den jeweiligen Gerüstlagen ändert.
Die nord- und südseitig jeweils über der Durchfahrt gelegenen Gußerker liegen auf profilierten Tuffsteinkonsolen auf, wobei Teile des nordseitigen Erkers während des erwähnten Anbaues entfernt wurden.
Das ost-westgerichtete Satteldach folgte einem ehemaligen Grabendach, dessen Konturen im Mauerwerk noch erkennbar sind.
Überdachungen an der Nordostseite zu den Ruinen wurden bereits entfernt.

Die Restaurierungsvariante orientiert sich an den vorangegangenen Restaurierungen.

Die Rückführung der meisten, späteren baulichen Veränderungen.
Abnahme der Übermalungen an der Südseite, und der nördlichen Überputzungen.
Die Reparatur der Schäden an Verputz und Mauerwerk.(hinterfüllen von Hohlstellen. festigen loser Putze, ergänzen von Putzfehlstellen, etc.)
Integration der Fehlstellen, Retusche der Malereien an Fensteröffnungen und der Quaderketten an den Gebäudeecken. 

Im gesamten wird die Präsentation im gealterten Zustand angestrebt.